Szenenfoto aus Tristan und Isolde, Oper im Anhaltischen Theater Dessau, Foto Claudia Heysel

Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen, Musik und Text von Richard Wagner

f—h—dis’—gis’. Diese vier Töne, die erstmals im zweiten Takt der Oper zusammen ertönen, haben in den etwas über 150 Jahren, seit sie zum ersten Mal erklangen, Generationen von Musik-Analytiker*innen und beinah alle Komponist*innen beschäftigt. Die tragische Liebesgeschichte über den jungen Ritter aus Cornwall, von Wagner nicht ohne Bezüge auf sein eigenes Leben verfasst, bildet nicht nur in dessen eigenem musikalischen Schaffen einen Wendepunkt. Die Oper markiert auch in der europäischen Musikgeschichte einen Schlüsselmoment, der weit in die Zukunft weist und die musikalische Moderne, eigentlich alle Musik im 20. Jahrhundert bestimmt und auch ermöglicht hat.

Die schon im 13. Jahrhundert durch Gottfried von Straßburg überlieferte Legende überhöht Wagner nicht nur zur Hymne an die Nacht. Ausführende wie Publikum werden – vom ersten Erklingen dieses mystischen Akkords bis zu Isoldes Verklärung über der Leiche des Geliebten – in einen Kosmos entführt, dem man sich kaum entziehen kann. »Ertrinken, versinken, unbewusst – höchste Lust!«

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen des Anhaltischen Theaters und im Internet unter www.anhaltisches-theater.de erhältlich.

Datum

29.Mrz.2024

Uhrzeit

15:00 - 17:30

Standort

Anhaltisches Theater
Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a 06844 Dessau-Roßlau
Webseite
https://anhaltisches-theater.de/
Kategorie

Veranstalter

Anhaltisches Theater Dessau
Anhaltisches Theater Dessau
Telefon
+49 340 2511-333
E-Mail
theaterkasse@anhaltisches-theater.de
Webseite
http://anhaltisches-theater.de

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