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DESCRIPTION:Ballettabend von Stefano Giannetti und Emmanuelle Grizot\nMusik von César Franck und Maurice Ravel\n(Uraufführung)\nZwei der schönsten Liebesgeschichten der Antike kommen auf die Bühne des Anhaltischen Theaters: das Märchen von Amor und Psyche, das im 2. Jahrhundert der afrikanisch-römische Dichter Apuleius erzählte, und Longos‘ griechische Liebesgeschichte des Hirten Daphnis und der Nymphe Chloé, die Maurice Ravel 1912 für Serge Diaghilevs Ballets russes vertonte.\n1887 komponierte César Franck die Sinfonische Dichtung Psyché. Die Königstochter Psyche soll eines Orakels wegen mit einem schrecklichen Tier verheiratet werden. Aber der Gott der Liebe selbst, der das Opfer überwachen soll, verliebt sich und lässt sie in einen Palast bringen, wo er sie jede Nacht inkognito besucht. Als Psyche das Tabu bricht, ihn nie ansehen zu dürfen, muss sie viele Gefahren bestehen, ehe sie in den Götterhimmel emporgehoben wird und Amors Frau werden kann. Dieses Urbild des Märchens von der schönen Frau und dem (vermeintlichen) Ungeheuer war eine der populärsten Erzählungen in der Antike. Emmanuelle Grizot wird César Francks hochromantisch schwelgerische Musik in Tanz umsetzen.\nDaphnis und Chloé, zwei von Hirten aufgezogene Findelkinder, wachsen gemeinsam auf und fühlen sich zueinander hingezogen, ohne ihre Liebe zunächst zu begreifen. Als Chloé von Piraten entführt wird, verzweifelt Daphnis und fleht die Götter um Hilfe an. Der Gott Pan greift ein, rettet Chloé und straft die Entführer. Nach der Wiedervereinigung erkennen Daphnis und Chloé ihre Liebe zueinander. Im großen Fest der Natur und des Lichts feiern sie ihre Vereinigung in Tanz und Freude.\n»Meine Absicht, als ich es schrieb, war, ein großes musikalisches Freskogemälde zu komponieren, weniger auf Archaik bedacht als auf Treue zu dem Griechenland meiner Träume.« So Maurice Ravel zu seinem Stück. In diesem Sinne geht auch Stefano Giannetti an seine neue Choreografie heran.\nWerkeinführungen: jeweils 30 Minuten vor Beginn im Foyer\n
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