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SUMMARY:3. Sinfoniekonzert
DESCRIPTION:Joseph Haydn\nVioloncellokonzert C-Dur Hob. VII:1\nAnton Bruckner\nSinfonie Nr. 7 E-Dur\nDie Siebente von Bruckner, nach einem Wort Thomas Manns »halb unsinnig, halb großartig«, ist unter den Sinfonien des Meisters am bekanntesten geworden. Das verdankt sie ihrem »ganz besonderen Glanz, der in stete schwelgerische Klangwunder gefasst ist« (Robert Haas), und der nicht zu unterschätzenden Tatsache, dass Bruckner hier, »und zwar in allen Sätzen, seine melodischen Potenzen in einem Maße ausschöpft, das die früheren wie späteren Sinfonien übertrifft« (Mathias Hansen). Ein Werk wie aus einem Guss. Bruckner hat diese Sinfonie Wagners Gönner König Ludwig II. von Bayern »in tiefster Ehrfurcht« gewidmet. Das ist durchaus kein Zufall, ist doch in der Siebenten der Wagnersche Einfluss, etwa durch die Verwendung der Wagner-Tuben, in besonderer Weise spürbar. Während Bruckner am Adagio der Sinfonie arbeitete, erreichte ihn im Februar 1883 die Nachricht vom Tode Richard Wagners. Und so wurde der Schluss des Satzes zu einem ergreifenden, stillen Abgesang, zur »Trauer-Music um den hochsel. Meister« (Bruckner). Als Gegenpol und denkbar größter Kontrast zur Monumentalität der Bruckner-Sinfonie steht im ersten Teil des Abends Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur auf dem Programm. Seine Entstehung fällt in die Jahre 1762 bis 1765 und somit in die Anfangszeit von Haydns Kapellmeistertätigkeit beim Fürsten Eszterházy. Es ist im begleitenden Orchester neben den obligatorischen Streichern lediglich mit zwei Oboen und zwei Hörnern besetzt. Dem Solisten bietet Haydn überaus dankbare und brillante Aufgaben, ohne dass die Virtuosität deswegen zum Selbstzweck gerät. Und im Finale zeigt sich Haydn einmal mehr als Meister überlegenen Humors.\n
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